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Tag Archives: tokina

Moderne digitale Spiegelreflexkameras verwenden häufig Sensor-Chips die kleiner sind als ein 35mm Negativ. Bei Nikon sind solche Kameras mit dem Kürzel „DX“ gekennzeichnet, während Kameras mit großem Chip (sog. Full Frame) mit dem Zeichen „FX“ versehen sind. Neben der Bildqualität beeinflusst die Größe des Sensors auch die Wahl des Objektivs. Für DX-Kameras gibt es nämlich spezielle DX-Objektive, die für die kleinere Chipgröße optimiert sind. Diese eignen sich in der Regel nicht für die Verwendung an FX-Kameras, da meist nicht der komplette Sensor (oder Film) von dem Objektiv abgedeckt wird und so schwarze Ränder entstehen. Trotzdem ist es natürlich spannend, seine neueren DX-Linsen mal an ältere Kameras zu montieren (natürlich nur wenn das Bajonett kompatibel ist).

F90x (FX) mit Nikkor 35mm 1.8 (DX).

So habe ich kürzlich eine relativ moderne, analoge Spiegelreflexkamera in die Finger bekommen: eine Nikon F90x. Während gerade Zoomobjektive wie das Nikkor 16-85 DX oder das Nikkor 18-135 DX schon im Sucher zeigen dass sie nicht für den Einsatz an FX-Kameras geeignet sind ließen sich mit zwei anderen Linsen gute Resultate erzielen: dem Tokina 12-24 DX, und dem Nikkor 35mm 1.8 DX. Obwohl das Tokina nur im Bereich von ca. 16-24mm den gesamten Sensor/Film abdeckt finde ich beide Linsen durchaus brauchbar für die Hobbyfotografie mit analogen Kameras. Ein Versuch lohnt sich also.

Aufnahme von Bonn-Endenich mit Tokina 12-24 DX and einer F90x (auf abgelaufenem Fuji Velvia 100). Einstellung ca. 16mm.

Aufnahme von Bonn-Endenich mit Nikkor 35mm 1.8 and einer F90x (auf abgelaufenem Fuji Velvia 100).

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