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Tag Archives: metadaten

Photographer’s Notebook: Neues Design.

Bei der analogen Fotografie muss man sich die Kameraeinstellungen notieren wenn man später, wenn der Film entwickelt ist, noch wissen möchte unter welchen Bedingungen das Foto entstanden ist. Dazu verwendet man in der Regel ein Notizbuch, in das die Werte mit Datum und Fotonummer versehen eingetragen werden können. Ein einfacher Zettel tut es im Prinzip natürlich auch.

Ich selbst bin schrecklich undiszipliniert was die Dokumentation meiner analogen Foto-Experimente angeht, unter anderem auch weil ich das Hantieren mit Notizbuch und Bleistift „im Feld“ eher unpraktisch finde. Vor einigen Jahren brachte uns ein Blogeintrag eines Fotografen im Internet auf die Idee, dass man die Metadaten von Fotos ja auch mittels einer App auf dem Handy notieren könnte. Das hat den Vorteil mit einer Hand bedienbar zu sein, und die Daten liegen direkt in einem digitalen Format vor — was insbesondere dann praktisch ist wenn man die Fotos später scannen möchte. Die Idee zu „Photographer’s Notebook“ war geboren.

Nach mehreren Jahren Entwicklungsarbeit mit Unterstützung einer studentischen Projektgruppe an der Universität Siegen ist die App mittlerweile fertig im Play Store sowie bei F-Droid für Android Geräte erhältlich. Es handelt sich ausdrücklich um eine Beta Version die auch aktuell (mangels Zeit) nicht weiterentwickelt wird. Das meiste funktioniert aber ganz gut, und da die App Open Source ist kann sich jeder mit Zeit und Android-Know How gern an der Weiterentwicklung beteiligen (Repository: https://bitbucket.org/sdraxler/photographers-notebook/).

Viel Spaß beim Ausprobieren, vielleicht kann ja der ein oder andere etwas damit anfangen.

Euer Alex

Update:

Wir haben’s nicht lassen können und doch in den letzten Wochen noch etwas an der App gearbeitet. Insbesondere sieht die App jetzt mehr nach Android aus (mit HOLO-Theme und Action Bar), viele Funktionen sind jetzt besser erreichbar als vorher, und das Design wurde aufgehübscht mit dynamisch generierten Film-Icons statt der wenig intuitiven Foto-Preview. Ausserdem haben wir bei der Gelegenheit noch den Code etwas aufgeräumt und eine Reihe von Bugs gefunden und repariert.

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