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Bildbearbeitungsprogramme wie Lightroom oder Aperture ermöglichen es, eigene Entwicklungsschritte als Presets zu speichern. Das ist beispielsweise sinnvoll, wenn man seinen eigenen Workflow entwickelt hat (etwa für die S/W-Konversion) und diesen immer wieder auf unterschiedliche Fotos anwenden möchte.

Bisher habe ich von dieser Funktion wenig Gebrauch gemacht. In erster Linie habe ich die immer größer werdende Sammlung von voreingestellten Presets dazu verwendet, um Inspiration zu bekommen für die Bearbeitung von Fotos. Durch einfaches Durchklicken der im System vorhandenen Presets bekommt man finde ich eine gute Vorstellung davon, wie unterschiedlich sich Fotos bearbeiten lassen, und wie sich die Möglichkeiten (SW mit mehr oder weniger Kontrast, übersättigte oder ausgeblichene Farben, etc.) auf die Stimmung eines Fotos auswirken. Man kann so leicht in neue Stile hineinschnuppern, und sich Anregungen holen für die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung. Ist der erste Schritt so erstmal gemacht, lassen sich dann leicht durch Anpassen der Parameter auch eigene Akzente setzen.

Presets in Lightroom (mit Vorschau)

Da mir in letzter Zeit die voreingestellten Presets etwas zu langweilig geworden sind, habe ich mich mal im Web umgesehen nach neuen Möglichkeiten. Dabei bin ich schnell auf einige Seiten gestoßen, die nutzergenerierte Presets anbieten, wie z.B. die Seite http://presetpond.com/. Dort kann man Presets für unterschiedliche Fotobearbeitungsprogramme durchstöbern, sich Vorher-Nachher Vorschaubilder ansehen und die Dateien mit den entsprechenden Einstellungen herunterladen. Man kann Presets auch bewerten und kommentieren, sowie eigene Presets hochladen um diese mit anderen zu teilen.

Leider ist der Import und Export von Presets zumindest bei Lightroom noch relativ aufwändig, da man die entsprechenden Dateien händisch an die richtige Stelle im Dateisystem kopieren muss (auf dem Mac beispielsweise in den Ordner /Library/Application Support/Adobe/Lightroom/Develop Presets). Hier besteht aus meiner Sicht noch erhebliches Verbessungspotential auf Seiten der Software, um das Weitergeben und Importieren von Presets zu erleichtern.

Wenn man aber auf der Suche nach neuen Inspirationen ist, lohnt sich die Mühe durchaus. Insbesondere wenn man wie ich eine ganze Reihe von teilweise älteren Aufnahmen auf der Festplatte hat, mit denen man bisher nicht so recht etwas anfangen konnte, da die eigenen Versuche der Bearbeitung immer in Sackgassen geführt haben (einige Resultate die auf dieser Grundlage entstanden sind lassen sich hier, hier und hier bewundern). Zudem kann man auch viel über die Möglichkeiten der Fotobearbeitung lernen, indem man nachvollzieht an welchen Stellschrauben die Presets drehen um zum gewünschten Resultat zu gelangen.

Viel Spass beim Ausprobieren!

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