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Nachdem die Entwicklung von Schwarz-Weiß Filmen in Coffenol konstant brauchbare Ergebnisse hervorbringt, wird es wieder einmal Zeit etwas Neues auszuprobieren. Seit einer Weile schon experimentieren wir (Farnsy als Chefentwickler ;)) damit, Farbfilme in Coffenol zu entwickeln. Insbesondere alter abgelaufene Nagativ Filme sind auf Ebay manchmal wirklich günstig zu haben. Genau das sollte uns als Grundlage dienen. In diesem Fall haben wir einen Ferrania Solaris 200 ganz normal verknipst und anschließend in Coffenol-C entwickelt. Wir haben die Ascorbinsäure gegenüber unserem Standardrezept verdoppelt und etwa 20 Minuten lang bei 21°C entwickelt. Die Verdopplung der Ascorbinsäure war ein Test. Wir hatten zuvor schon einmal solch einen Film mit dem Standard Rezept entwickelt. Die Version mit der doppelten Ascorbinsäure lies sich allerdings besser scannen. Das ist hier ein wichtiger Faktor, da der Film-Träger relativ trübe bleibt. Eine Version des Entwicklers mit doppelten Kaffee und Soda führte zu Überentwicklung.

Seeufer - Ferrania Solaris 200 in Coffenol-C

Seeufer - Ferrania Solaris 200 in Coffenol-C

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2 Comments

  1. Spannendes Experiment, und erstaunliches Resultat! Das ist dann also in s/w umgewandelt, oder? Mich würde interessieren, wie der Farb-Scan aussieht, und was sich ändert wenn man doppelte Ascorbinsäure nimmt (also, was ist mit „lässt sich besser scannen“ gemeint)? 🙂

  2. Also erst einmal zu S/W und umwandeln. Der Scanner wurde für den Scan einfach in den Modus „Schwarz/Weiss Negativ“ eingestellt. Damit kam dies als Ergebnis heraus. (Hmm, was passiert eigentlich, wenn man einen ordentlich entwickelten Farbnegativfilm in S/W scant?)
    Stellt man den Scanner in den Modus für Farbnegative, kommt etwas heraus, dass wie ein Schwarz/Weiss Bild mit Farbstich aussieht. Bei Farnsy wurden einige Bilder bläulich, bei mir wurden die eher rot. Ist vermutlich vom Scanner und besonders davon abhängig, welche Farb- und Filterschichten sich der Entwickler vorgenommen hat.
    Mit besser scannen ist folgendes gemeint: Das negativ blieb sehr sehr trübe. Der Scanner hatte seine liebe Mühe dort überhaupt etwas zu erkennen und hat dementsprechend lange gearbeitet. Mit etwas mehr Ascorbinsäure ist das Negativ etwas klarer geworden – allerdings immer noch Meilenweit entfernt von einem S/W Negativ.


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