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Monthly Archives: Mai 2010

Inzwischen ist auch der (seit 2006 abgelaufene) Kodak Elite Color 400 fertig, den ich am Pinhole Day in einer zur Lochkamera umfunktionierten Nikon FA hatte. Von den Ergebnissen bin ich im Vergleich zu den digitalen Aufnahmen weniger begeistert; allerdings habe ich auch nicht selbst gescannt, sondern bisher nur die unbearbeiteten Scans des Fotolabors angesehen. Außerdem macht es wohl die Masse, denn digital habe ich ungefähr drei Mal so viele Aufnahmen gemacht, wie analog. Und es ist eben insbesondere auch der Ausschnitt, der das Foto macht, und das erfordert mangels Sucherbild eben Glück und daher viele Versuche. Egal, ein paar sind jedenfalls auch ganz gut geworden, wie ich finde:

Die Rahmendaten der Aufnahmen sind die gleichen wie bei den digitalen Pendants im letzten Blogeintrag: Pinhole Größe 0,3 mm, f150, „Brennweite“ 45mm. Im Unterschied zu den digitalen habe ich mich bei der FA jedoch auf den eingebauten Belichtungsmesser verlassen. Die FA hat nämlich (im Gegegnsatz zur D80 und meines Wissens den meisten Spiegelreflexkameras) ein so genanntes closed loop Belichtungssystem. Das bedeutet grob gesagt, dass die Kamera die Belichtung (nochmal) nach dem Auslösen misst, wenn das Objektiv bereits abgeblendet wurde. Daher ist die FA bei der Belichtungsmessung nicht darauf angewiesen, die am Objektiv eingestellte Blende zu kennen, weshalb sie auch auch mit einem Pinhole tadellos funktioniert (nur die Vorschau der Belichtungszeit funktioniert natürlich nicht). Praktisch!