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Heute habe ich mal wieder ein neues Loch für mein Gehäusedeckelobjektiv gebastelt. Diesmal habe ich ein Stück Blech aus einer Erdnuss-Dose ausgeschnitten, und mit einer Nadel vorsichtig ein Loch hineingepiekst (drehend, um es möglichst rund zu bekommen). Dann habe ich beide Seiten des Blechs mit feinem Sandpapier abgeschliffen und eine Seite schwarz angemalt, um Reflektionen zu vermeiden.

Ich glaube es ist ein klein wenig zu groß geworden, aber von der Schärfe der Resultate her ist es bisher mein wohl bester Versuch:

D80 mit Pinhole-Gehäusedeckelobjektiv. 1/4s bei (ca.) f150 und 400 ASA.

Ich glaub ich werd erstmal dabei bleiben und demnächst versuchen, ob ich ansprechende Fotos damit hinbekomme. 🙂

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10 Comments

  1. das sieht doch schon sehr gut aus,:-)
    aber wie misst du 1/4s ?
    bis bald regido

    • Hey, danke für das Lob. Gemessen hab ich mit einem externen Belichtungsmesser für Blende 22, und dann entsprechend umgerechnet. Mit dem Tool PinholeDesigner kann man sich dafür entsprechende Tabellen ausdrucken.

  2. vieleicht bin ich ja heute ein bischen doof……aber wie weisst du wann eineviertel secunde rum ist?
    bis dann 🙂

    • Ach das meinst Du … hatte die Frage falsch verstanden. Also, die 1/4 Sekunde stelle ich einfach im manuellen Modus der D80 ein, und die regelt das dann selbst.

  3. Für 1/4 finde ich das ganz schön hell. Ist wirklich eine gute „Linse“ geworden.
    Kannst du mal genauer beschreiben wie du das Loch hergestellt hast? Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, dass man mit einer Nadel durch eine Erdnus-Dose kommen soll… Hast du das Blech vorher schon dünner geschlissen, oder einfach so gelassen wie es war?
    Ich glaube ich versuche mal das Blech aus einer Pringels Dose zu nehmen. Das müsste eigentlich auch ganz gut funktioniern.

  4. Sehr eindrucksvoll!! das Objektiv hat offenbar eine exzellente Farbkorrektur ;-). Ich bin gespannt auf die nächsten Ergebnisse.

  5. Hehe … also ich hab das Bild noch etwas aufgehellt (war etwas unterbelichtet).

    Für das Loch habe ich nur vorher den Lack von dem Blech abgeschmirgelt, dabei wird es aber kaum sehr viel dünner geworden sein denke ich… dann die Nadel angesetzt und mit einem 50ct Stück draufgedrückt. Die Nadel hat sich daraufhin verbogen, aber die Spitze ist durch gekommen. Das (nur ca. 0,1 mm) große Loch ließ sich daraufhin relativ einfach mit der Nadel erweitern.

    Wegen der Farben liegt es vielleicht auch an den Kameraeinstellungen (bei mir ist Sättigung auf hoch eingestellt). Hab leider vergessen ein Vergleichsbild aufzunehmen… ist aber bis auf die Tonwertkorrektur nicht nachbearbeitet.

  6. Also die Farben (das rot) finde ich grandios. Womit hast du die Rückseite denn geschwärzt?

    Deine Nachbarn haben übrigens überhaupt keinen Geschmack *duck*

    • Mit nem Edding.

      Das Rot ist wirklich krass geworden, viel satter als in Wirklichkeit … daher relativiert sich auch die Geschmacksfrage, über die man eh nicht streiten sollte … 😉


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