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Eigentlich wollte ich ja noch ein paar analoge Vergleichsfotos zu den digitalen Pinhole-Aufnahmen aus dem letzten Artikel hochladen. Heute kam der Film aus der Entwicklung, aber irgendwie … naja, seht selbst:

Irgendwie alles ziemlich purpurn, nicht wahr? Das hat man davon, wenn man einfach den Superia 400 Film nimmt, der schon seit Jahren in der Kamera schlummert (die ersten Fotos dürften noch von 2006 oder so sein). Und den hatte ich davor schon ne Weile in der Schublade statt im Kühlschrank.

Egal, die Vergleichsfotos sind zwar nichts geworden, aber mit abgelaufenen Filmen experimentieren stand eh auf der Agenda.

Zuerst hab ich mich ganz schön gewundert, weil die Abzüge vom Labor nämlich relativ normal aussehen. Da hat das Labor bei der Ausbelichtung wohl automatisch die Farben korrigiert, denn auf meinen Scans ist alles purpurn (und ganz schön körnig). Das scheint beim Superia „normal“ zu sein, denn wenn man z.B. auf Flickr nach „superia expired“ sucht, dann findet man recht schnell viele schöne purpurne Aufnahmen. Erst dachte ich aber, mein Scanner würde spinnen.

Was mich noch wundert ist nur die starke Körnung, die mir im Vergleich zu älteren Aufnahmen mit dem Superia 400 relativ stark vorkommt. Vielleicht tritt die Körnung durch die verfälschten Farben etwas deutlicher hervor als normalerweise?

Tja, jedenfalls wirds hier wohl bald noch mehr in der Richtung zu sehen geben; wir haben nämlich bei eBay ne ganze Tüte voller abgelaufener Filme ersteigert… fast alles Farbdiafilme. Und die wollen demnächst alle durch die Kameras gejagt werden, sobald es draußen wieder etwas farbenfroher zugeht.

Schönes Wochende! 🙂

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6 Comments

  1. Hey! Immerhin ist etwas rausgekommen. Beim nächsten abgelaufene Superia kannst du das ja gezielt ausnutzen.

    PS: Ich wollte einen abgelaufenen Superia 200 heute eigentlich zum entwickeln geben. Leider musste ich feststellen, dass ich scheinbar zu doof bin in meine Minolta XD7 einen Film einzulegen. Hab immer schön geknipst und wundere mich warum da noch Bilder frei sind. Wurde natürlich nicht transportiert. Beim aus der Kamera holen habe ich den Film dann leider in die dose gezogen. Anschliessend die Dose beim rausholen des Anfangs kaputt gemacht und vermutlich den film belichtet… Da geht er hin mein Superia 😦

    • Nicht auf deine Minolta schimpfen! Die gleiche Erfahrung habe ich vor ein paar Tagen mit meiner Praktica auch machen dürfen: Ich hab‘ gemerkt, dass der Film nicht richtig eingelegt ist und wollte ihn zurückspulen, um ihn noch mal einzulegen. Dabei ist er mir dann auch in die Dose gerutscht 😦
      Jetzt steht er auf dem Schreibtisch und ich überlege, ob sich die 7 Euro für so ein „Rausfummel-Instrument“ lohnen, oder ob ich den Film einfach wegschmeiße.
      Was ich dabei gelernt habe: Ich werde künftig auf die ersten 1-2 Bilder verzichten und bei offener (!) Kamera-Rückwand gucken, ob die Spule den Film richtig zieht. Erst wenn alles ok ist, mache ich die Rückwand zu.

      • Ach ich schimpfe ja gar nicht auf die Minolta, sondern auf mich selbst. Habe mittlerweile aber den Dreh raus. Wenn der Film nicht komplett lose in der Dose sitzt merkt man auch an der sich mitdrehenden Kurbel dass er richtig eingelegt wurde…

  2. ja ich wollte schon sagen,das mit den abgelaufenen filmen ist doch spannend,ich wuerde damit ja mal ein parr schoene versuche auch mit kunstlicht machen,und digital kannst du die farbtemperatur doch immer veraendern,aber ich wuerde doch mal motive suchen wo das purpur passt….
    🙂 und eigentlich sehen die fotos trotzpurpur gut aus….snady hat da ganz recht……..ahh snady unfaelle des lebens,aergerlich aber beim naesten mal klappts besser 🙂
    bis dann regido

  3. Hallo zusammen!
    Mit abgelaufenen Filmen habe ich keine Erfahrung. Ich habe sie immer kühl gelagert und rechtzeitig verballert :-).
    Ich war halt immer zu brav.
    Um den Filmanfang aus der Dose zu angeln habe ich ein kleines „Werkzeug“. Bei Bedarf könnt ihr das gerne haben.
    Viel Spaß in eurer pupurnen Periode.
    HE

  4. Ich denke mal, die grobe Körnung hängt mit der Empfindlichkeit (400 ISO!) zusammen. Die Überlagerung ist nur für die schönen „falschen“ Farben verantwortlich.
    Wie snady schon schreibt – das kann man gezielt für einen schönen Lomo-Effekt ausnutzen.
    Die Erfahrung, dass das Labor korrigierend eingreift, habe ich auch schon gemacht. nur gut, dass sich diese Eingriffe nur auf die Ausbelichtungen (die „Papierbilder“) beschränken.


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