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Ein kleines Rezept

Man nehme:

1 Entwicklungsdose mit zwei Selbstladespulen (ich verwende einen AP- Tank, günstig und gut)

1 lichtdichte Dose (ich benutze einen alten JOBO- Tank)

1 Eimer oder großen Topf für ca. 5Liter Wasser mit einem Messbecher zum Wasser schöpfen

1 Laborthermometer

1 Waschbecken und eine Chemikalienfeste Unterlage

2 Chemikalienflaschen (gibt es auch im Reformhaus als Apothekerflaschen),
2 Messbecher und 2 Trichter aus dem Kaufhaus (die Messbecher sollten eine Millilitereinteilung und bis zu 500 ml Fassungsvermögen haben)

2 große Joghurtbecher für die Wässerungen

1 Paar Gummihandschuhe oder Einmalhandschuhe

3 Wäscheklammern pro Film mit einem kleinen Gewicht, eine Schere, ein Stift, ein Blatt Papier.

Schließlich kommen noch der Entwickler, Fixierer, 20°C warmes Wasser und ein seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr kleiner Tropfen Spülmittel dazu.

Gesamtkosten ca. € 80

Schritt 1: totale Dunkelheit

Ideal sind fensterlose Kammern. Ich habe am Anfang die Tür meiner Abstellkammer mit einer dunklen Decke abgehangen. Sehr gut geeignet ist natürlich ein Wechselsack.

Stellt euch im Hellen alles so hin, dass ihr im Dunklen nicht lange suchen müsst. Und spielt den Ablauf einmal trocken durch.

Dann LICHT AUS!!!!

Die Filmdose ganz aufbiegen, damit der Film beim rausziehen nicht verkratzt.

Ein kleiner Tipp: Ich belichte auf meinen Filmen die ersten 4 Bilder immer als „Opferbilder“. Diese 4 Bilder schneide ich ab und lade sie in die erste Spule, um eine Probeentwicklung damit zu machen. Spule in die Entwicklungsdose, Dose zu und fertig.
Den eigentlichen Film in die 2. Spule laden und ab damit in die lichtdichte Dose.

Jetzt könnt ihr das Licht wieder anmachen.

Wenn ich nicht sofort entwickle, dann mach ich zur Erinnerung ein Post- it mit dem Filmtypen und dem Datum an die Dose.

Schritt 2: Chemie

Dazu:

Das große Gefäß mit Wasser füllen. Das Wasser sollte so 20°C- 22°C haben, da es sich im Laufe der Entwicklung abkühlen kann (ich messe so alle 10 min mit dem Laborthermometer nach).

Wichtiges für den Umgang mit den Chemikalien:

Entwickler und Fixierer dürfen NICHT zusammen kommen.
Ich verwende für Fixierer und Entwickler getrennte Messbecher und Trichter, damit die Chemikalien nicht zusammen kommen können.

Handschuhe tragen!!!

Vergossene Chemikalien mit reichlich Wasser abwischen.

Die Mengenangaben für die Entwicklung lassen sich aus den Mischverhältnissen und der Größe des Entwicklungstanks ableiten.

Ein Beispiel:
Mein AP- Tank benötigt für einen 135er film 375 ml Arbeitslösung.

Tetenal Ultrafin liquid im Verhältnis 1+10= 11 Anteile

Menge des Entwicklers:
375 ml : 11 Anteile= 34 ml

Menge des Wassers:
375 ml- 34 ml Entwickler= 341 ml

Der Fixierer wird genauso berechnet.


Wie irgendwann im Chemieunterricht mal gelernt, wird nun erst das Wasser und dann die Chemie in die Chemieflaschen gefüllt.
Nicht schütteln, da sich sonst Schaum bildet der sich auf dem Film ablegen kann.

Schritt 3: Die Entwicklung der Probebilder

Tipp: Für die meisten Filme bekommt man die Entwicklungszeiten im Internet.

Uhr stellen (ideal ist ein Handy mit Countdownfunktion).

Entwickler in den Tank füllen, Countdown starten, Deckel drauf und konstant 60 Sekunden lang kippen, damit der gesamte Film mit Entwickler benetzt wird. Eine Kippbewegung (180°) sollte gleichmäßig und langsam (ca. 2 Sekunden) durchgeführt werden.
Nach Ablauf der 60 Sek die Dose einmal etwas fester aufsetzen (aufdotzen), damit sich eventuelle Bläschen vom Film lösen.

Immer um 180° und schöööön gelichmäßig

Soweit der Film nicht während der gesamten Entwicklungszeit durchgängig gekippt werden muss, sollte man die Standzeit beachten. Die gängigsten sind 60 Sek, 30 Sek, 3 Sek, das heißt, dass die Dose z.B. alle 60, 30 oder 3 Sek gekippt werden muss.

Entwicklungsablauf: 2- mal kippen, aufdotzen Stehen lassen; 2- mal kippen, aufdotzen Stehen lassen; 2- mal kippen, aufdotzen…

Nach Beendigung der Entwicklungszeit den Entwickler aus der Dose zurück in die Chemieflasche kippen (den brauchen wir noch). Lasst die Dose so 10 Sek. lang auslaufen.

Zwischenwässern:
Mit dem Joghurtbecher frisches Wasser aus dem 20° C- Topf in die Entwicklungsdose füllen und 5-mal Kippen, auch so 10 Sek. auslaufen lassen.
Das ganze 3-mal wiederholen.

Fixieren:
Fixierer einfüllen und 60 Sek. lang kippen und „aufdotzen“.
Anschließend alle 60 Sek kippen und aufdotzen. Fixierzeit ist so 3- 4 Min.

Nach der Fixierzeit den Fixierer in einer Chemieflasche auffangen (den brauchen wir auch noch).

Abschlusswässerung:
Mit dem Joghurtbecher Wasser einfüllen und nach folgendem Rhythmus wässern.

Wasser einfüllen 3- mal kippen ausgießen
Wasser einfüllen 6- mal kippen ausgießen
Wasser einfüllen 12- mal kippen ausgießen
Wasser einfüllen 24- mal kippen ausgießen

Schritt 4: Hauptentwicklung

Den Probestreifen kontrollieren, erst dann den Hauptfilm entwickeln.
Experimentiert einfach mit den Zeiten etwas rum. Längere Entwicklungszeit erhöht zum Beispiel die Kontraste.

Den Hauptfilm wieder in absoluter Dunkelheit in die Entwicklungsdose einlegen und wie oben beschrieben entwickeln.
Nach der letzten Wässerung muss der Film mit Netzmittel behandelt werden, damit es keine Wasserflecken gibt.

Als Netzmittel verwende ich Spüli, dafür fülle ich eine Ladung Wasser und einen seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr kleinen Tropfen Spülmittel in die Dose. Das ganze lasse ich 1 Minute stehen.

Jetzt kann der Film raus und wird mit Wäscheklammern aufgehängt. Als Gewicht häng ich ein 2Euro- Stück mit dran. Idealer Ort ist das Badezimmer.

Sollte der Film nach dem Trocknen noch Wasserflecken haben, kann er noch einmal in 20°C warmen Wasser und wieder mit einem seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr kleinen Tropfen Spülmittel gebadet werden.

Ich dokumentiere meine Ergebnisse, um daraus ähnliche Entwicklungen abzuleiten. Zusammen mit den „Opferbildern“ kommt man relativ schnell auf gute Negative.

Als nächstes geht es in die Dunkelkammer…

Ah, eins noch. Die Chemikalien sollten nicht unbedingt ins Klo gekippt werden, besser ist ein Kanister, den man zur Entsorgung bringen kann.

Viel Spaß beim Nachkochen

Nachdem die Entwicklung von Schwarz-Weiß Filmen in Coffenol konstant brauchbare Ergebnisse hervorbringt, wird es wieder einmal Zeit etwas Neues auszuprobieren. Seit einer Weile schon experimentieren wir (Farnsy als Chefentwickler ;) ) damit, Farbfilme in Coffenol zu entwickeln. Insbesondere alter abgelaufene Nagativ Filme sind auf Ebay manchmal wirklich günstig zu haben. Genau das sollte uns als Grundlage dienen. In diesem Fall haben wir einen Ferrania Solaris 200 ganz normal verknipst und anschließend in Coffenol-C entwickelt. Wir haben die Ascorbinsäure gegenüber unserem Standardrezept verdoppelt und etwa 20 Minuten lang bei 21°C entwickelt. Die Verdopplung der Ascorbinsäure war ein Test. Wir hatten zuvor schon einmal solch einen Film mit dem Standard Rezept entwickelt. Die Version mit der doppelten Ascorbinsäure lies sich allerdings besser scannen. Das ist hier ein wichtiger Faktor, da der Film-Träger relativ trübe bleibt. Eine Version des Entwicklers mit doppelten Kaffee und Soda führte zu Überentwicklung.

Seeufer - Ferrania Solaris 200 in Coffenol-C

Seeufer - Ferrania Solaris 200 in Coffenol-C

 

Farnsy, (der für den gesamten praktischen Teil dieses Artikels verantwortlich ist) beschäftigt sich jetzt schon eine Weile mit der Entwicklung von Filmen. Eines Abends erzählte er mir davon, dass ein paar Chemiker in den 90ern versucht hätten alternative, günstige Entwickler zu finden. Sie wurden fündig: Mit Hilfe von Baumrinde, Minztee und eben Instant Kaffee, sowie ein paar Modifikationen sollten sich angeblich belichtete Filme entwickeln lassen. Scheinbar sind hier Stoffe am Werk, die einem Standard Entwickler für den Schwarz Weiß Prozess ganz ähnlich sind. Die bekannteste Variante die aus diesem Ansatz entstand kennt man heute im Netz als Coffenol (Cofenol oder Caffenol). Er wurde in erster Linie zur Entwicklung von Papieren hergestellt, funktioniert aber auch wunderbar für Schwarz-Weiß Negativfilme.

Coffenol Negativ

In den Tiefen des Netzes finden sich dutzende ähnliche Artikel, welche die Entwicklung mit Coffenol zeigen. Hier wollen wir unsere Erfahrungen damit los werden. Also: Wie kommt man mit wenig Geld zu brauchbaren Ergebnissen? (Toll ist vermutlich etwas anderes, aber ich habe von Film auch keine Ahnung.) Coffenol wird zwar immer wieder als low-cost Entwickler angepriesen, aber ich finde das als Motivation für Experimente etwas seltsam, da die meisten Erfahrungsberichte dann am Ende doch einen 5€ teuren Delta 100 oder ähnliches in die Mixtur schmissen. Dafür war ich einfach zu geizig und entsprechend haben wir mit Rollei Retro 80s und 100 gearbeitet. Im Vorratspack bekommt man die für etwa 1,50€ das Stück. Darüberhinaus war das Ziel auch nicht die dauerhafte Entwicklung mit Coffenol anzustreben, sondern eine für uns neue, kreative Art der Fotografie zu entdecken.

Coffenol Rezepte allgemein

Wie ich von Farnsy immer wieder eingehämmert bekam, ist die SW Entwicklung eher etwas ungenau und wenig standardisiert. Man macht das eben so, wie man seine Ergebnisse haben möchte. Bei Coffenol sieht die Sache noch dramatischer aus. Der Entwickler muss aus verschiedenen Pulverförmigen Substanzen und Wasser angerührt werden. Was dabei in den Mischbecher kommt hängt davon ab, wie das Resultat aussehen soll.

Als Coffenol wird das Grundrezept bezeichnet. Damit kann man Filme durchaus entwickeln, allerdings kann es zu seltsamen Verläufen kommen (so die Quellen im Netz). Der Entwickler besteht nur aus Instant Kaffee (kein entkoffeinierter) und Waschsoda.

Der Coffenol-C genannte Entwickler ist eine Variante von Coffenol. Er beruht auf dem Grundrezept, doch es wird etwas Ascorbinsäure (Vitamin C) zugesetzt. Die Entwicklung geht hier deutlich schneller (Bei Coffenol sind dies zwischen 30 und 60 Minuten. Bei Coffenol-C 7 bis 20 Minuten).

Eine Weitere Variante des Entwicklers ist Coffenol-LC wobei LC für Low Contrast steht.

Das badassphotographers default Rezept

Eigentlich sollte ich das Rezept nicht so nennen, da es in unzähligen Quellen genannt wird. Leider hat dem Ding niemand einen Namen gegeben. Wir haben uns für unsere Experimente für Coffenol-C entschieden. Das war mehr Zufall als geplant, da wir noch einen Rest Ascorbinsäure im Haus hatten (was man so alles findet). Hier das Rezept für den Entwickler und die Liste der anderen Benötigten Chemikalien.

  • 220ml Wasser (für die 2-er Dose einer JOBO Rollenentwicklermaschine. Für Handentwicklung benötigt man vermutlich mehr, dann müsst ihr natürlich auch die anderen Mengen umrechnen.)
  • 4tl Instant Kaffee, nicht entkoffeiniert. Möglichst billiger – je mehr Kaffee-Säure desto besser
  • 2,5tl Waschsoda (Das gibt es auch Flüssig. Wir hatten nur mit Pulver Erfolg. Waschsoda erhält man in der Drogerie in 500g Packungen für ca. 1-2 Euro.)
  • 1gr Ascorbinsäure
Anmischen des Entwicklers

Anmischen des Entwicklers

Das Rezept lässt sich am leichtesten anrühren, wenn man drei kleine Behälter nimmt und dort jeweils etwas destilliertes Wasser mit dem jeweiligen Pulver mischt. So kann man sicherstellen, dass sich das Zeug auch ordentlich aufgelöst hat. Bleiben Festteile übrig, könnten sich diese auf dem Film absetzen. Diese Stellen würden dann vielleicht nicht oder nicht richtig entwickelt. Nachdem die drei Flüssigkeiten vorbereitet sind, schüttet man sie zusammen und rührt noch ein paar mal um. Durch den Kaffee bildet sich eine Art Schaum. Es macht Sinn das Gebräu ein paar Minuten stehen zu lassen bis sich der Schaum gesetzt hat. Sobald man Soda und Kaffee zusammen bringt stinkt das Zeug übrigens ganz erbärmlich.

Der badassphotographers Entwicklungsprozess

Wir haben mittlerweile einige Filme nach diesem Vorgehen entwickelt. Das Rezept blieb dabei immer gleich, allerdings haben wir mit den Entwicklungszeiten experimentiert um einen guten Startwert für eine Standardentwicklung zu finden. Hier die Übersicht. Zuerst einmal wird der Film im Wechselsack aus der Dose genommen und in die Spirale gespult. Die Spiralen kommen dann in die Entwicklugnsdose.

  1. Entwickeln: Dauer: 13 Minuten bei 21°C. (Der Entwickler hatte bei unseren Experimenten meist 21°C, manchmal auch 20°C.)
  2. Stoppen: Medium: Destilliertes Wasser, Dauer: 1 Minute, Durchgänge: 2. (Bei Coffenol wird eigentlich nicht gestoppt, sondern nur zwischengewässert. Daher auch kein Stoppbad sondern nur Wasser. Nach einer Minute mit Wasser auf der Rollenmaschine haben wir das Wasser einfach gewechselt und noch eine Runde gedreht.)
  3. Fixieren: Fixierer: Rollei RXA, Dauer: 3 Minuten (Hier wird handelsüblicher Fixierer für den jeweiligen Film genutzt.)
  4. Wetting Agent: Dauer 5 Minuten (Dieser Schritt muss nicht durchgeführt werden. Wetting Agent sorgt dafür, dass Filme z.B. zum scannen schön plan liegen und sich nicht so stark wölben.)

Das war es aber nun endgültig. Jetzt haben wir den Film im Bad aus der Dose genommen, noch eine Weile unter fließendem Wasser duchgespült und dann auf der Wäscheleine zum trocknen aufgehängt. Auf den ersten Blick sahen die Negative sehr schön aus. Kräftig, ohne Grauschleier, aber mit erkennbaren Gradiationen – tolles Gefühl.

Entwickeln mit Coffenol (rechts oben: Filmreste, links unten: Entwicklungsmaschine, links oben, Auswaschen des Films)

Entwickeln mit Coffenol (rechts oben: Filmreste, links unten: Entwicklungsmaschine, links oben, Auswaschen des Films)

Ergebnisse

Unser erster Versuch fand mit einem AGFA APX 100 statt, den wir 20 Minuten entwickelt haben. Hier war praktisch nichts mehr übrig. Vielleicht war der Film zu lange entwickelt. Später hatten wir einen anderen 100er Film 17 Minuten lang entwickelt. Dieser sah eigentlich so aus wie man sich das vorstellt. Den ersten Rollei Retro 80s entwickelten wir dann – immer auf der Suche nach der perfekten Zeit – nur noch 16 Minuten. Auch diese Ergebnisse sahen gut aus. Mittlerweile sind wir für Rollei Retro 80s und 100 bei 13 Minuten angelangt. Die Negative sehen dabei normalerweise für mein laienhaftes Auge gut aus und die Bilder werden ganz ordentlich. In letzter Zeit haben wir noch weitere Filme ausprobiert. Einerseits waren dass der Ilford Delta 100 (12 Minuten – der 400er ist auf coffenol.org mit 9 Minuten angegeben, aber das hatten wir uns nicht getraut). Später kamen dann noch Ilford FP4 und HP5 dazu, die wir auch alle 12 oder 13 Minuten entwickelt haben.

Mein Ziel war es, die Bilder grundsätzlich mit einem Scanner zu digitalisieren. Dabei sind uns noch ein paar Dinge aufgefallen. Auf dem Minolta Dimage Scanner von Farnsy hatten die Bilder einen unglaublich hohen Kontrast. Einige Bilder sahen damit toll aus, andere waren definitiv kaputt. Erst später habe ich einen Filmstreifen auf einem Epson gescannt und der Kontrast war deutlich neutraler. Der Tonwertumfang war diesmal auch scheinbar größer. Hier ein paar der Ergebnisse:

Grabstein; Rollei Retro 80s, Minolta Scanner

Grabstein; Rollei Retro 80s, Minolta Scanner

Fake Cannon; Rollei Retro 80s; Epson Scanner

Fake Cannon; Rollei Retro 80s; Epson Scanner

AGFA Billy, Rolleo Retro 80s, Epson Scanner

AGFA Billy, Rollei Retro 80s, Epson Scanner

Ruine, Rollei Retro 100, Epson Scanner

Ruine, Rollei Retro 100, Epson Scanner

Erfahrungen und Gerüchte

Heute habe ich um mehrere Ecken wieder etwas neues über Coffenol erfahren. Angeblich soll sich die Mischung aus Kaffee (enthält Kaffee-Säure) und Soda (eine Lauge) nach einer Weile selbst regulieren. Nach meinem Verständnis bedeutet dies, dass der Entwickler irgendwann einfach nicht mehr weiter entwickelt. Es kommt also vielleicht nicht so sehr auf die angewendeten Zeiten an (12 – 16 Minuten mit praktisch gleichen Ergebnissen fand ich schon erstaunlich), sondern auf das Mischungsverhältnis und Konzentrationsstärke der Mixtur. Falls uns in der Zukunft langweillig mit unseren Coffenol Bildern wird, experimentieren wir damit bestimmt etwas…

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